| Auslandsfusion von China Mobile erneut gescheitert |
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Die Verhandlungen zwischen dem chinesischen Mobilnetzbetreiber China Mobile und dem luxemburgischen Unternehmen Millicom sind diesen Montag überraschend geplatzt. Zuvor wurde verlautbart, dass beide Unternehmen in dieser Woche die Transaktion abschließen würden. Millicom teilte gestern mit, dass nach einer Strategieüberprüfung entschieden wurde, die laufenden Verhandlungen mit allen potenziellen Käufern einzustellen und weiter selbständig zu bleiben. Die Zeit sei noch nicht reif, einen Angebotgeber zu suchen. Ob der Handelspreis dabei eine Rolle spielte, sagte Millicom in seiner Mitteilung nicht. Die Millicom-Entscheidung kam für den chinesischen Bewerber China Mobile als unerwartet. Letzte Woche bestätigte Wang Jianzhou, der Geschäftsführer des chinesischen Marktführers, noch die Fusionsgerüchte. Anderen Nachrichten zufolge hatten sich beide Seiten auf einen Preis von 5,3 Milliarden US-Dollar geeinigt. Letztes Jahr scheiterte auch die Übernahme des pakistanischen Telekommunikationsunternehmen PTCL. (China.org.cn, CE.cn, 5. Juli 2006)
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