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21. 01. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Apple verkauft Gebrauchtwaren in China

Preisnachlässe von bis zu 22 Prozent sollen Apple-Produkte künftig für alle Chinesen erschwinglich machen. Bei den angebotenen Geräten im neuen Online-Shop handelt es sich um iPods und Mac-Computer, die bereits verkauft - und an das Unternehmen zurückgeschickt wurden.

Um mehr Kunden in Asien anzuziehen, hat der amerikanische Technologiekonzern mit dem Verkauf von "B-Ware" in China begonnen. Über den neu eröffneten chinesischen Onlineshop sind in der sogenannten "refurbished section" vor allem gebrauchte iPods und Computer erhältlich, die aufgrund technischer Mängel oder anderer Gründe an Apple zurück geschickt wurden. Nachdem sie von Technikern repariert wurden, seien sie aber "voll funktionstüchtig" und "so gut wie neu", so Apple. Die Produkte des Herstellers mit dem Apfel können dann für einen deutlich kleineren Preis erworben werden. So kostet ein iPod-Shuffle beispielsweise 308 Yuan (rund 35 Euro), ein iMac-Computer ist für umgerechnet rund 1550 Euro zu haben. Die benutzten Apple-Produkte hätten eine Garantie von einem Jahr und seien Qualitätstests unterzogen worden, betonte Apple.

Einen Apple "Refurbished Store" dieser Art gibt es bereits seit längerem in den USA, UK und Japan und Deutschland. In den genannten Ländern sorgen diese Produkte bislang jedoch nur für einen sehr geringen Absatz. Der Apple-Konzern, dessen Geräte deutlich teurer sind als die der Konkurrenten, versucht bereits seit längerem, auch auf dem chinesischen Markt Fuß zu fassen.

Quelle: german.china.org.cn

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