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| 04. 08. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Die meisten Experten sind der Ansicht, dass Chinas Wirtschaft auf dem schnellen Wege der Erholung ist, und zwar teilweise wegen der monatelangen schnellen Kredite und einem Boom an Bankdarlehen. Doch dies birgt Risiken, unter anderem die Entstehung einer Blase im Aktien- und Immobilienmarkt.
Die meisten Experten sind der Ansicht, dass Chinas Wirtschaft auf dem schnellen Wege der Erholung ist, und zwar teilweise wegen der monatelangen schnellen Kredite und einem Boom an Bankdarlehen. Doch dies birgt Risiken, beispielsweise die Entstehung einer Blase im Aktien- und Immobilienmarkt, wie ein Ökonom der Bank of Communications erklärt. Die Bank of Communications war die erste, die prognostizierte, wie viel der Bankdarlehen in China als Spekulationen in Aktien und Immobilien fließen.
Am Samstag legte die fünft größte chinesische Bank den Betrag auf weniger als zehn Prozent der gesamten Bankdarlehen des Landes, oder 730 Milliarden Yuan, fest. Lian Ping, Chefökonom der Bank of Communications erklärt, es werde grob geschätzt, dass 7 Prozent der neuen Darlehen in den Aktienmarkt geflossen sind. Die übrigen 3 Prozent seien in den Immobilienmarkt gegangen. "Aus Analyse der Daten von lokalen Immobilienmärkten haben wir grob erkannt, dass der Immobilienmarkt recht gesund ist. Zwei Drittel der Immobilien wurden zum Wohnen gekauft."
Doch ein Drittel ist für Spekulation gekauft worden. Das reicht, um die Preise in die Höhe zu treiben. Hauspreise in mehreren Großstadtzentren haben ihre eigenen Rekorde von vor zwei Jahren überschritten, bevor der Abschwung kam. Schnelle Kredite werden verantwortlich dafür gemacht, dazu beizutragen, die Blase weiter aufzublasen. Lian Ping meint: "Auch wenn die Darlehen in der Proportion nicht hoch sind, sind sie im Gesamtbetrag hoch. Insofern sollten wir unser Augenmerk auf sie lenken."
Die Behörden wissen, was vor sich geht. Die chinesische Bankenregulierungskommission hat Maßnahmen ergriffen, um zu gewährleisten, dass die Darlehen die Realwirtschaft unterstützen. Guo Tianyong vom Forschungszentrum der Zentralen Universität für Wirtschaft, meint: "Die Maßnahmen sollen dazu dienen, herauszufinden, wo die Unternehmen die Darlehen ausgegeben haben, die sie von den Baken geliehen haben. Die Banken müssen verfolgen, wohin ihre Darlehen gehen, so dass Risiken kontrolliert und verwaltet werden."
Die Bank of Communications meint, steigende Bankkredite seien nicht die einzige Ursache für den plötzlichen Anstieg der Aktienpreise. Hinzu kämen die Erholung der Wirtschaft, die erwartete Inflation und der Einfluss von heißem Geld. Vergangene Woche erklärte Chinas Zentralbank, die Verbraucherpreise würden sich nach Monaten des Rückgangs stabilisieren. Preise könnten am Ende des dritten Quartals die Talsohle erreichen, bevor sie wieder in die Höhe gingen.
Quelle: CCTV
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