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02. 09. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Chinas Handelsüberschuss mit der EU kleiner

Die Handelsbilanz zwischen China und der EU gleicht sich mehr und mehr aus. Bloß der Protektionismus sorgt für eine leichte Trübung der Aussicht auf ein nachhaltiges, freies Handelswachstum.

Chinas Handelüberschuss im Jahre 2009 wird tiefer ausfallen als im Jahr zuvor, wie ein hoher Politiker des chinesischen Handelsministeriums am Montag verkündet hat. Der Handelsüberschuss sei dieses Jahr bereits zurück gegangen, sagte Sun Yongfu, der Vorsitzende des Ministeriumsdepartements für Europabeziehungen. Die Zollstatistiken zeigen, dass Chinas Handelsüberschuss mit der EU in den ersten sieben Monaten dieses Jahres bloß 40 Milliarden Euro betrug – weniger als die Hälfte in der Vorjahresperiode. Der Rückgang der chinesischen Exporte in die EU habe sich beschleunigt, während der der Importe aus der EU sich abgeschwächt habe. Im ersten Semester betrugen Chinas Exporte in die EU 74 Milliarden Euro, 24,5 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Die Importe betrugen rund 40 Milliarden Euro in den ersten sechs Monaten, was 13,1 Prozent weniger als im Vorjahr ist. Im ersten Quartal waren es noch 15,1 Prozent weniger.

„Es gab bereits einen starken Rückgang in Chinas Handelsüberschuss mit der EU bis jetzt und die Zahlen dieses Jahr werden kleiner als letztes Jahr sein. Der Handel zwischen den beiden Seiten balanciert sich aus“, so Sun. Er sagte, dass er hoffe, dass die EU potentielle Protektionismusgefahren überprüfe, um den Handelsrückgang in Griff zu bekommen. Es habe anormale Tätigkeiten und Verletzungen der Regeln der Welthandelsorganisation WTO gegeben bei der Archivierung, Verfolgung und Regelung mancher Fälle. „Ein paar von Chinas größten Handelspartnern haben protektionistische Maßnahmen während der Finanzkrise ergriffen, und es gab insbesondere in der EU mehr und mehr Handelsprotektionismus.“ Sun meinte aber, dass er Hoffe, dass die EU positiv auf Chinas Maßnahmen zur Protektionismusbekämpfung reagieren werden. Es habe bis jetzt seit Anfang des Jahres Beschaffungsverträge zwischen chinesischen Delegationen und europäischen Unternehmen im Wert von 16 Milliarden Euro gegeben. „Die Handelsspannungen könnten insgesamt unter Kontrolle sein, da beide Seiten gute Systeme zur Bekämpfung besitzen und die Spannungen im Vergleich zum ganzen Handelsvolumen nicht allzu groß sind“, erklärte Sun.

Quelle: Xinhua

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