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| 13. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
In Shanghai wurde eine Wohnung zu einem Rekordpreis von fast 100 Millionen Yuan verkauft – ein Symbol für den sich erholenden Immobilienmarkt.

Der Immobilienmarkt in Shanghai scheint sich erneut zu erholen und schürt so Ängste einer erneuten Preissteigerung, wenn man nach dem neuen Rekordpreis für eine Wohnung in der teuren Tomson Riviera geht. Den Preisen des Shanghai Immobilienhandelszentrum zufolge wurde dort eine 600 Quadratmeter Wohnung für ganze 96 Millionen Yuan (rund 10 Millionen Euro) verkauft, was 160.858 Yuan (16.085 Euro) pro Quadratmeter sind – ein neuer Rekord für Luxuswohnungen in China. Dies zeigt auch der 13-prozentige Anstieg im Vergleich mit dem im Jahre 2007 bezahlten Preis für eine ähnliche Wohnung. Li Qing, ein Manager der Tomson Riviera, bestätigte die Entwicklung, relativierte aber, dass der Preis hauptsächlich an der höheren Lage der Wohnung liege. "Dies ist nur ein Einzelfall und wir bilden uns darauf nicht zu viel ein", sagte Li, der die Identität des Käufers nicht preisgeben will. Mit der neusten Wohnung stieg die Anzahl der in der Tomson Riviera verkauften Wohnungen auf 42, so die Sretc Daten.
"Die Tomson Riviera ist nur ein Indikator des surrenden Shanghaier Immobilienmarktes", meinte Xue Jianxiong, ein Analyst von E-House China. Er wies darauf hin, dass der Kauf die Preise in der Tomson Riviera weiter hochtreiben dürfte, wo es bis vor kurzem zu wenige Verkäufe gab. E-House China zufolge sei die Anzahl der Immobilientransaktionen in Shanghai während der letzten drei Wochen angestiegen. Im vergleich zur Woche zuvor habe das Transaktionsvolumen von Gewerberäumen um 10 Prozent zugelegt. "Ausländische Käufer zeigen erneut ihr Vertrauen, nachdem die Volksrepublik ein 8,9-prozentiges BIP-Wachstum ausgewiesen hat. Inländische Käufer kaufen ebenfalls mehr Investitionen, da die Wirtschaft wieder an Fahrt gewinnt", so Xue. Die wurde kürzlich ersichtlich, als ausländische Käufer begannen, im grünen Stadtteil Shanghais, dem Rosengarten, sich nach Wohneigentum umzusehen, und vier Villen für 180 Millionen Yuan (18 Millionen Euro) kauften.
Zhao Qiang, ein Analyst von Everbright Securities, ist der Meinung, dass die Preise in Shanghai zumindest während der nächsten drei bis sechs Monate weiter steigen werden. "Durch die Abwertung des US-Dollars wird mehr ausländisches Geld in den chinesischen Immobilienmarkt fließen", erklärte Zhao. Die Zahlen von E-House zeigen, dass allein zwischen dem 2. und 8. November insgesamt 503.600 Quadratmeter Wohneigentum verkauft worden seien. Dies sei eine Zunahme von 8 Prozent gegenüber der Vorwoche. "Wenn man das hohe Handelsvolumen der letzten drei Wochen anschaut, sind wir dem Rekord vom Juni ziemlich nahe, als der Immobilienmarkt in Shanghai seinen Höhepunkt erreicht hatte. Ich denke es ist Zeit, dass die Regierung effektive Maßnahmen zur Stabilisierung des Shanghaimarktes einführt, in Anbetracht der jüngsten Transaktionen", so Xue.
Quelle: China Daily
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