Überblick
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Naturschutzgebiete
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Ökologischer Aufbau der Forstwirtschaft
Schutz der biologischen Artenvielfalt
Schutz der ökologischen Umwelt entlang der Qinghai-Tibet-Eisenbahnlinie
Anhang
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2006       2005

Naturschutzgebiete

Aus einer Untersuchung geht hervor, dass es im Schutzgebiet insgesamt 2348 Arten von höheren Pflanzen, 53 Säugetierarten, 206 Vogelarten, acht Amphibienarten und zehn Fischarten gibt. Davon sind 47 Spezies repräsentativ für die regionalen Besonderheiten. Sie stehen unter staatlichem Schutz und gehören zu den vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Zehn Spezies davon sind in Kategorie eins der staatlich geschützten Tier- und Pflanzenarten eingestuft, 28 Spezies davon in Kategorie zwei. Gleichzeitig gibt es im Naturschutzgebiet noch reiche Ressourcen an Wasser-, Solar- und Windenergie. Das Naturschutzgebiet verfügt über einzigartige biologische und geographische Besonderheiten, besondere Naturlandschaften, ethnische Kultur und Relikte der Geschichte, die wichtige Ressourcen für den Tourismus bilden. Das Naturschutzgebiet Qomolangma ist für die wissenschaftliche Forschung von unermesslichem Wert, weil es eine wichtige Forschungsbasis bildet — einerseits für die Erforschung der Ökosysteme, der geographischen Besonderheiten, der Plattenbewegungen im Plateau und dessen Entstehung und andererseits für die Erforschung umweltwissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Themen. 

Das Changtang-Naturschutzgebiet auf Landesebene ist nach dem in der Nähe vom Nordpol liegenden Nationalpark Grönlands das zweitgrößte Naturschutzgebiet der Welt und hat eine Fläche von 247 120 Quadratkilometern. Die Region Changtang ist umgeben vom Kunlun-, Karakunlun-, Gandise- und Nyaingentanglha-Gebirge, die zwischen 5000 und 7000 Metern über dem Meeresspiegel liegen. Dadurch werden die Ökosysteme der äußerst kalten Zonen erhalten. Das Naturschutzgebiet ist im Inneren flach, breit und übersät mit zahlreichen Seen, die Ursprünge von Flüssen bilden. Die Menge der Lebewesen auf dem hohen und kalten Grasland ist zwar klein, aber dank der großen Fläche bietet

es immer noch Nahrung für Wildtiere. Hinzu kommt noch, dass zahlreiche Flüsse und Salzseen Wasser und Salz für die Wildtiere liefern, so dass sich seltene Tierherden und einzigartige Tiergruppen fortpflanzen können. Zur Zeit gibt es in diesem Naturschutzgebiet über 70 Arten von Samenpflanzen, 38 Arten von Säugetieren, drei Arten von Kriechtieren, über 70 Vogelarten und über 10 Fischarten. Im Schutzgebiet leben zahlreiche Wildtiere, die meisten davon sind nur dort vorzufinden. Das Naturschutzgebiet wurde in die Liste der vorrangigsten Regionen des Schutzes der biologischen Artenvielfalt in Tibet und in die Liste der schwerpunktmäßigen Regionen mit vorrangigem Schutz von Ökosystemen im Aktionsplan zum Schutz der biologischen Artenvielfalt in China aufgenommen. Der Schutz der besonderen Umwelt dieser Region und der besonderen Tier- und Pflanzarten hat weltweite Bedeutung.


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