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Die Tibetbahn - Bilder einer Reise
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40 Jahre Autonomes Gebiet Tibet
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2006       2005

Naturschutzgebiete

Das Changmaoling-Naturschutzgebiet für Rothirsche im Kreis Riwoqe: es liegt im Nordosten Tibets und im Einzugsgebiet des Flusses Changmaoling, des Oberlaufs des Lancangjiang-Flusses. Es hat eine Fläche von mehr als 64 000 Hektar. Dort werden hauptsächlich Rothirsche und ihr ökologisches Lebensumfeld geschützt. Rothirsche sind große seltene Tiere und gehören zu den vom Staat und dem Autonomen Gebiet schwerpunktmäßig geschützten Wildtierarten. Bereits in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde das erste natürliche Zuchtgebiet für Rothirsche auf der Steppe Nadaintong errichtet. Während es in den meisten anderen Regionen des Landes nur wenige wilde Rothirsche gibt und die entsprechenden tierischen Ressourcen knapp sind, leben in diesem Gebiet immer noch mehr als 1000 Rothirsche. 1985 wurde dieses Naturschutzgebiet zum Schutz der wilden Rothirsche und deren Lebensumfeld errichtet.

Das Dongjug-Naturschutzgebiet zum Schutz von Gorals (Naemorhedus Goral) in Nyingchi: dieses Naturschutzgebiet liegt an der Hauptstrecke der Chuanzang-Straße (Chengdu — Lhasa), ist 500 Kilometer von Lhasa entfernt und hat eine Fläche von 23 000 Hektar. Dort werden hauptsächlich Gorals und andere seltene Tiere sowie ihr ökologisches Umfeld geschützt. In diesem Naturschutzgebiet gibt es 12 Pflanzenarten, die schwerpunktmäßig unter staatlichen Schutz gestellt sind. Neben Gorals als hauptsächlich geschütztes seltenes Tier werden noch fast 50 Tierarten vom Staat und Autonomen Gebiet geschützt. Der Goral ist ein seltenes Tier und wurde erst 1973 in Tibet entdeckt. Dieses Tier kommt nur in einem kleineren Gebiet vor. In Tibet gibt es insgesamt nicht mehr als 1500 Stück dieser Art. So ist dieses Schutzgebiet eine Basis zum Schutz dieser vom Aussterben bedrohten Tierart.

Das Painbo-Naturschutzgebiet für Schwarzhalskraniche (Grus nigricollis) in Lhunzhub: dieses Naturschutzgebiet liegt im Tal Painbo eines Nebenflusses des Lhasa-Flusses. Es liegt südlich vom Kreis Lhunzhub, auf etwa 3800 Meter Höhe über dem Meeresspiegel und hat eine Fläche von 9680 Hektar. Das Grasland im Tal, die Feuchtgebiete, Forstgebiete und das Ackerland bilden verschiedene topographische Typen. Jedes Jahr ziehen die Schwarzhalskraniche im September und Oktober vom Norden Tibets in den Süden ins Tal des Painbo-Flusses und überwintern dort. Danach kehren sie im April und Mai des nächsten Jahres wieder in den Norden Tibets zurück, um sich fortzupflanzen. Im Naturschutzgebiet leben etwa 1520 Schwarzhalskraniche, über 3000 Schwarzhalskraniche machen während ihres Zugs dort Station. Es gibt dort mehr als 40 schwerpunktmäßig vom Staat geschützte Tierarten von Kategorie eins und zwei. Davon sind die Weißlippenhirsche (Cervus albirostris) eine schwerpunktmäßig geschützte Tierart.


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