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| 12. 01. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Ein chinesischer Mobilfunkanbieter plant, 60.000 neue Basisstationen für das 3G Netz zu bauen. Fernsehen auf dem Handy wird dadurch auch bald in Chinas Kleinstädten möglich.

China Mobile, der größte Mobilfunkanbieter Chinas, hat am Samstag in Beijing bekannt gegeben, dass die Firma in diesem Jahr 58,8 Milliarden Yuan (8,6 Milliarden US-Dollar) in den Bau von 60.000 Basisstationen investieren will. Damit werde das Mobilfunknetz der dritten Generation (3G) ausgebaut, sodass nach der Fertigstellung mehr als 80.000 China Mobile Basisstationen 70 Prozent der Städte mit Kleinstadtniveau im ganzen Land abdecken sollen. Das 3G Hochgeschwindigkeitsnetz ermöglicht eine schnellere Datenübertragung und damit Anrufe mit Videobild und der Empfang von Fernsehprogrammen.
Drei chinesische Mobilfunkunternehmen hatten am Mittwoch von Chinas Telekommunikationsaufsicht Lizenzen für das 3 G Netz erhalten. China Mobile bekam den Zuschlag für den im eigenen Land entwickelten 3G Standard TD-SCDMA, während die anderen beiden großen Unternehmen China Telecom und China Unicom Lizenzen für den amerikanischen CDMA2000 oder den europäischen WCDMA erhielten. Das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie schätzt, dass in den nächsten zwei Jahren etwa 280 Milliarden Yuan in 3G Netze investiert werden. Analytiker prophezeihen außerdem einhergehende private Investitionen im Wert von 2 Billionen Yuan. Neben der Ausweitung des Netzwerkes hoffe China Mobile zudem darauf, durch Unterstützung der Regierung für das selbstentwickelte TD-SCDMA, den Wettbewerb am 3G Markt anzuheizen.
Quelle: Xinhua
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